Austritt aus dem Judo-Verband Berlin und somit auch dem

Deutschen Judo Bund

Liebe Mitglieder,

aufgrund der massiven Veränderungen und - aus unserer Sicht - Verschlechterungen sowie der massiven Verteuerungen im Judoverband Berlin, werden wir die dortige  „jahrzehntelange“ Mitgliedschaft kündigen!

 

Die Gründe sind vielfältig und liegen einzig und allein im Verhalten des Verbandes:

 

  1. die ZWANGSWEISE Einführung des „Digitalen Judopasses“ ohne den „Papierpass“ weiterhin bestehen zu lassen - und somit dem Zwang unterworfen zu sein sich eine App herunterzuladen.

   2. die überzogene Erfassung von Daten, welche den Judoverband und den DJB einfach

        NICHTS ANGEHEN

       (z.B. das Erfassen der Privatanschriften der Mitglieder)

   3. das Abrechnungsverfahren (nur Lastschriftverfahren oder Guthaben möglich)

 

   4. die Zusammenarbeit über den Deutschen Judo Bund mit der PRIVATEN
         Firma DokuMe GmbH Geschäftsführer: Nicki Graczyk, Christoph Schnettler

   5. Verteuerung der Gebühren

 

    6. umständliche APPs  von Drittanbietern (DokuMe) auf dem Smartphone 

 

    7.  umständliche Erlaubnisse bei Minderjährigen durch die Erziehungsberechtigten

 

 

Wir sind ein verhältnismäßig kleiner gemeinnütziger Verein,
ABER: wir halten an den alten Traditionen fest!!!

Wir möchten für Kinder und Jugendliche und natürlich auch für Erwachsene, kostengünstig Sport anbieten – und nicht aufgeblasene Verbände mit überzogenen Gebühren (die zum Beispiel DREI Vizepräsidenten benötigen!!!) unterstützen!

 

Der damit anstehende Verwaltungsaufwand steht in KEINEM Verhältnis. Auch das Weiterreichen von Daten an Dritte und die Verantwortung dafür, lehnen wir in jeglicher Form ab.

 

Die „alten“ Judopässe werden mit dem Austritt unseres Vereins aus dem Verband - zumindest in unserem Verein - ihre Gültigkeit VERLIEREN.

Die zukünftigen Graduierungen (Gürtel) und Wettkampfzulassungen und -teilnahmen innerhalb des Judoverband Berlin (JVB) sowie im Deutschen Judo Bund (DJB) können durch den Spandauer Judoclub 1951 e.V. nicht mehr realisiert werden.

Das heißt nicht, daß die bereits ausgestellten Judopässe, die sich im Eigentum der Mitglieder befinden, grundsätzlich ungültig sind …..- bei einem Vereinswechsel in einen Verein der dem JVB bzw. den DJB angeschlossen ist, können diese durch den zukünftigen Verein „reaktivert“  und in den „digitalen Judopass“ umgewandelt werden.

 

Wir streben einen Wechsel zu einem anderen Verband – 
dem DDK (Deutschen Dan Kollegium) an.

Die Gürtelprüfungen (Kyu Grade und Dan Grade) sind dort „anspruchsvoller“, wertiger und verlangen dem Judoka Wissen und Können ab und sind somit mehr den Traditionen verpflichtet

 – und nicht den „gewinnträchtigen finanziellen Ausrichtungen“ sowie "Ideologischen Vorgaben" eines Verbandes und den angeschlossenen Privatfirmen!!

Im DDK werden ebenfalls BUDO Pässe ausgestellt (NICHT DIGITAL!!!), die die erworbenen Kyu und Dan Grade dokumentieren. Der große Vorteil im DDK sind die vielen Budo Sportarten, die sich hier vereinen (Judo, Karate, Jiu-Jitsu, Ju-Jutsu, Aikido, Teakwondo, Laido, Kick-Boxen, Aikibudo, Kydo, Tang Soo Do und Thai-Boxen)

Budopässe sind hier auch kostengünstiger als im JVB. Auch die Mitgliedschaft als Verein ist hier viel günstiger!!!!! und somit können wir weiterhin auch für unsere Mitglieder preiswerte Monatsbeiträge – auch für sozial schwache Familien – anbieten. 

 

Die endgültigen Kosten werden wir natürlich sofort nach den Beitrittsverhandlungen veröffentlichen.

 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die ERWORBENEN Kyu Grade im Verband des DDK 

zur Zeit NICHT 

durch den JVB und dem DJB ANERKANNT WERDEN.

 

….. vielleicht wird sich dies im NAMEN des Sports ……..und nicht im Namen des Geldes und der Ideologie in ferner Zukunft ändern….. 

 

Wenn sich ein Mitglied entschließen sollte, aufgrund unserer Entscheidung, den Verein zu verlassen, bedauern wir diesen Schritt sehr, können es aber auch verstehen.

 

Mit sportlichen Grüssen

der Vorstand